19/04 – 24/04. Wie die Ukraine der Besetzung widersteht. Eine Fotochronik №10

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19. – 20. April

In Lissabon sammelten sich ca. 300 Menschen bei einer Solidaritätsdemonstration, um Mariupol zu unterstützen. Die russische Armee beschießt weiterhin das Zentrum und die Wohnviertel von Charkiw, wo Menschen ständig sterben. Internationale Rettungskräfte aus Australien, den USA und Deutschland kamen in die Ukraine, um den Feuerwehrleuten in der Region Kyjiw zu helfen, Trümmer zu aufräumen und Leichen der Verstorbenen zu bergen.

20.04 Lissabon, Portugal

Foto: Ksenija Sajez

19. 04 Tschernihiw, Region Siwerschtschyna
Streitkräfte laufen auf dem Prospekt Myru in Tschernihiw und singen dabei ein Soldatenlied.

Foto: Oleksandr Chomenko

19.04 Hostomel, Region Polissja
Die Sondereinheit der internationalen Feuerwehrleute, unter denen Amerikaner, Deutscher und Australier sind, hilft den ukrainischen Rettungskräfte Leichen aus den Trümmern der zerstörten Gebäude zu bergen.

Foto: Lynsey Addario für NY Times

20.04 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Eine Frau vor den Häusern, welche durch den russischen Beschuss von einem Wohnviertel des Stadtteils Saltiwka zerstört wurden.

Foto: Felipe Dana

20.04 Kramatorsk, Region Sloboschanschtschyna
Ein Hund wartet vor dem OP-Raum im Krankenhaus, während die Ärzte das Leben eines ukrainischen Kämpfers retten.

Foto: Marko Djurica

Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Die ukrainischen Streitkräfte vor dem Hintergrund der Häuser des Zentrums von Charkiw, welche russische Besatzer ständig beschießen.

Foto: Chris McGrath

20.04 Den Haag, die Niederlande
Ein Veteran des russisch-ukrainischen Krieges, Ihor Haluschka, gewann im Indoor-Rudern bei den Invictus Games.

Foto: Telegramm-Kanal des Leiters der Regionalverwaltung von Lwiw

20.04 Borodjanka, Region Polissja
Der Präsident des Europäischen Rats Charles Michel umarmt eine Bewohnerin von Borodjanka, die Anfang April von russischen Besatzern befreit wurde.

Foto: twitter @CharlesMichel

19.04 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Die Charkiwer U-Bahn wurde zum Schutzort und Bunker für viele Stadtbewohner, die aus der Stadt nicht evakuiert wurden.

Foto: Philippe de Poulpiquet

20.04 Butscha, Region Polissja
Leichen, in Pakete eingewickelt neben einem Leichenschauhaus.

Foto: Alexey Furman

21. – 22. April

Bewohner der Kyjiwer Region kehren allmählig zu einem normalen Leben zurück, Müllentsorger räumen Straßen auf, Feuerwehrleute reißen beschädigte Häuser ab und Bombenentschärfer entschärfen Minen und Fliegerbomben. Charkiw ist täglich im Visier russischer Besatzer. Und in der Stadt Mykolajiw, die ohne Wasser geblieben ist, sammeln Menschen Wasser in Plastikflaschen.

21.04 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna

Foto: Mstyslaw Tschernow

21.04 Horenka, Region Polissja
Eine Dorfbewohnerin Marija zeigt, wie sie ihren Hund einwickelte, damit er weniger Angst vor Beschussgeräuschen russischer Besatzer hatte.

Foto: Oleh Perewersew

21.04 Lwiw, Region Galizien
Die Nationaloper Lwiw gedenkt verstorbenen Helden und Opfern der russischen Aggression.

Foto: Jurij Stefanjak

20.04 Mykolajiw, Prytschornomorja
Am 12. April zerstörten russische Besatzer mit einer Rakete Wasserversorgung in der Stadt Mykolajiw und jetzt müssen die Stadtbewohner Wasser in Plastikflaschen holen.

Foto: Kostja Liberow

21.04 Trostjanez, Region Sloboschanschtschyna
Ein Mann zeigt die Reste der russischen Kolonne der schweren Militärtechnik.

Foto: Kostjantyn Husenko

20.04 Irpin, Region Polissja
Ein zerstörtes und durch den Beschuss russischer Besatzer verbranntes mehrstöckiges Gebäude.

Foto: Julija Kotschetowa

20.04 Irpin, Region Polissja
Ein Haufen Schrott von Autos, die durch russische Streitkräfte verbrannt und beschossen wurden.

Foto: Slawa Ratynskyj

21.04 Makariw, Region Polissja
Das Einzige, was bei dieser Bewohnerin nach dem Raketenangriff heil geblieben ist, ist ihre Scheune mit einer Kuh. Jetzt hilft die Kuh den Besitzern, Geld zu verdienen.

Foto: Artem Halkin

20.04 Hostomel, Region Polissja
Spuren der russischen Besatzung in der Region Kyjiw — beschossene Privathäuser und beschädigte Denkmäler.

Foto: Serhij Korowajnyj

21.04 Wyschegrad, Region Polissja
Bombenentschärfer bereiten die kontrollierte Sprengung zweier 250 Kilogramm schweren Fliegerbomben vor, die am Absturzort des durch ukrainische Truppen abgeschossenen Erdkampfflugzeugs vom Typ Suchoi Su-25 gefunden wurden.

Foto: Nik Tymtschenko

23. – 24. April

Die Ukrainer feierten Ostern unter Kriegsbedingungen. Um große Ansammlungen von Menschen zu vermeiden, wurden Osterkörber mit Paskas (dt. Osterbrot) ein Tag vor dem Fest gesegnet. Priester feierten Gottesdienste in Kirchen, an der Frontlinie und neben Kirchen, die durch Krieg beschädigt wurden.

24.04 Kyjiw

Foto: Serhij Korowajnyj für The Wall Street Journal

24.04 Horenka, Region Polissja
Eine Frau schaut durch das gebrochene Fenster während des Ostergottesdiensts.

Foto: Mychajlo Palintschak

24.04 Peremoha, Region Naddniprjanschtschyna
Ein Priester feiert Ostergottesdienst neben der Kirche, die durch russischen Beschuss beschädigt wurde.

Foto: Wladyslaw Mussijenko für Reuters

23.04 Odessa, Region Prytschornomorja
Russische Raketen trafen Wohnhäuser in Odessa. 8 Menschen starben, unter denen ein dreimonatiges Baby.

Foto: Kostja Liberow

23.04 Kyjiw
Wolodymyr Selenskyj während der Pressekonferenz in der Kyjiwer U-Bahn-Station „Majdan Nesaleschnosti“.

Foto: David Guttenfelder

24.04 Lwiw, Region Galizien
Hunderte Menschen kamen zum Ostergottesdienst trotz des Krieges im Land.

Foto: Finbarr O'Reilly

24.04 Kyjiw
Bei der Michaelskathedrale segnet ein Priester Menschen mit Weihwasser am Ostern.

Foto: Alexey Furman

23.04 Schytomyr, Region Polissja
Bewohner von Schytomyr kehren von der Segnung von Osterkörben zurück.

Foto: Slawa Ratynskyj

24.04 Butscha, Region Polissja
Eine Frau weint während des Ostergebets für Verstorbenen während der russischen Besatzung in ihrer Stadt.

Foto: Alex Lourie

24.04 Regionen Saporischschja und Podniprowja
Pfarrer Andrij feiert den Ostergottesdienst für Streitkräfte an einem Stützpunkt entlang der Frontlinie.

Foto: Lynsey Addario

Beitragende

Idee:

Bogdan Logwynenko

Text,

Bildredaktion:

Chrystyna Kulakowska

Redaktion:

Natalija Ponedilok

Bildredaktion:

Jurij Stefanjak

Übersetzung:

Halyna Wichmann

Redaktion der Übersetzung:

Klaus Wichmann

Contentmanagement:

Anastasija Schochowa