12/07 – 17/07. Wie die Ukraine der Besetzung widersteht. Eine Fotochronik №24

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Die Zahl der Opfer vom russischen Raketenbeschuss auf die Stadt Tschassiw Jar ist auf 48 gestiegen. Auf Feldern löschen Rettungskräfte Brände, die durch feindlichen Beschuss entstanden sind. Die Ärzte der Geburtsklinik in Pokrowsk in der Nähe des Kriegsgebiets nehmen schwangere Frauen und Frauen, die in den Wehen liegen, auf.

12. – 13. Juli

Regionen Podniprowja und Saporischschja

Foto: Jewhen Petlew

12.07 Region Prytschornomorja
Rettungskräfte löschen auf einem Feld einen Brand, der durch feindlichen Beschuss entstanden ist.

Foto: Kostjantyn & Wlada Liberowy

13.07 Pokrowsk, Region Sloboschanschtschyna
Eine Frau mit ihrem Säugling in einer Geburtsklinik in der Nähe der Frontlinie.

Foto: Marko Djurica

13.07 Tschassiw Jar, Region Sloboschanschtschyna
Rettungskräfte räumen Trümmer von einem Wohngebäude auf, welches durch Russen bereits am 9. Juli zerstört wurde.

Foto: Heorhij Iwantschenko

13.07 Hostomel, Region Polissja
Trümmer vom Flugzeug Antonow An-225 „Mriya“, das durch Besatzer Ende Februar zerstört wurde.

Foto: Jurij Stefanjak

12.07
Eine Rakete, welche in der Wand eines Gebäudes im Süden der Ukraine stecken geblieben ist.

Foto: Mychajlo Palintschak

12.07
Eine unversehrte Ikone an der Wand eines völlig zerstörten Privathauses im Süden der Ukraine.

Foto: Mychajlo Palintschak

13.07 Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Kämpfer in einem Schützengraben an vorderster Front.

Foto: Serhij Mychaltschuk

12.07
Luftaufklärung an der Frontlinie im Süden.

Foto: Jewhen Sawhorodnij

12.07 Rom, Italien
Ukrainische Gemeinde in Italien, Aktivisten und Stadtbewohner gedenken an die im Krieg mit Russland gefallenen Ukrainer.

Foto: Kateryna Jehorowa

14. – 15. Juli

Am 14. Juli führten die russischen Streitkräfte einen Raketenangriff auf das Zentrum der Großstadt Winnyzja im Westen der Ukraine durch. Nach dem Stand vom 16. Juli starben 24 Menschen, darunter 3 Kinder, ca. 80 Menschen wurden hospitalisiert. Rettungskräfte arbeiten weiterhin am Ort der Tragödie. Zwei Männer kündigen einen Hungerstreik an, nachdem die kanadische Regierung beschlossen hat, eine russische Turbine an Gasprom zurückzuschicken. Ukrainische Musiker unterstützen die Soldaten der Streitkräfte der Ukraine mit Auftritten an der Front.

15.07 Winnyzja, Region Podillja

Foto: Oleksandr Popenko

15.07 Ottawa, Kanada
Wladyslaw Sajitschka und Arsenij Piwtorak kündigen an, in den Hungerstreik zu treten, nachdem die kanadische Regierung beschlossen hat, eine gewartete Turbine für die Gaspipeline Nord Stream 1 nach Deutschland zurückzuschicken.

Foto: Arsenij Piwtorak

15.07 Winnyzja, Region Podillja
Spielzeuge und Blumen am Ort eines russischen Terroranschlags in Winnyzja.

Foto: Oleksij Furman

14.07 Region Sloboschanschtschyna
Swjatoslaw Wakartschuk tritt vor ukrainischen Verteidigern in der Nähe der Frontlinie auf.

Foto: Facebook-Seite der 93. mechanisierten Infanteriebrigade „Cholodnyj Jar“

15.07 Winnyzja, Region Podillja
Eine Rettungskraft beseitigt die Folgen eines Raketenangriffs auf Winnyzja.

Foto: Pawlo Petrow

15.07 Winnyzja, Region Podillja
Der Siegesplatz in Winnyzja nach einem Raketenangriff der Russischen Föderation.

Foto: Jewhen Sawhorodnij

14.07 Region Sloboschanschtschyna
Ein ukrainischer Verteidiger blickt auf den Rauch, der nach dem Beschuss über das Feld emporsteigt.

Foto: Facebook-Seite der 93. mechanisierten Infanteriebrigade „Cholodnyj Jar“

15.07 Pokrowsk, Region Sloboschanschtschyna
Mit Sandsäcken befestigte Fenster einer Geburtsklinik in einer Stadt in der Nähe der Front.

Foto: Marko Djurica

15.07
Jewhen sammelt eine Million Hrywnja zur Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine und für den Wiederaufbau von Städten in der Region Siwerschtschyna, indem er aus Kyjiw nach Saporischschja zu Fuß läuft.

Foto: Jewhen Zelyk

15.07 Regionen Podniprowja und Saporischschja
Ein Mädchen im Freiwilligenzentrum „Paljanyzja“ hält die Flagge der Ukraine in den Händen.

Foto: Olena Tita

16. – 17. Juli

In Winnyzja nimmt man Abschied von den Menschen, die durch einen russischen Raketenangriff ums Leben gekommen sind. Am Morgen des 16. Juli griffen die russischen Streitkräfte Odessa mit Raketen an: Die Rakete traf ein Lager, keine Opfer wurden gemeldet. Während Exponate aus den ukrainischen Museen in Sicherheit gebracht werden, werden in den Räumen von Museen Konzerte, Meisterklasse und Vorlesungen für Besucher veranstaltet.

17.07 Kyjiw

Foto: Oleksij Furman

17.07 Winnyzja, Region Podillja
Ein Junge schaut auf Spielzeuge, welche in Winnyzja zum Ort eines Kriegsverbrechens der Russischen Föderation gebracht wurden.

Foto: Julija Kotschetowa

17.07 Winnyzja, Region Podillja
Soldaten in der Nähe des Siegesplatzes in Winnyzja nach einem Raketenangriff der Russischen Föderation.

Foto: Julija Kotschetowa

17.07 Winnyzja, Region Podillja
Eine Braut steht im Haus ihrer Kindheit, welches durch einen russischen Raketenangriff zerstört wurde.

Foto: Oleksandr Demjaniw

17.07 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Eine Frau sitzt bei dem Eingang zum Keller eines mehrstöckiges Wohnhauses, in dem sie sich jeden Abend vor dem russischen Beschuss versteckt.

Foto: Emile Ducke

16.07 Odessa, Region Prytschornomorja
Eine Frau fährt mit dem Fahrrad an der Rauchwolke eines Brandes vorbei, das nach einem Raketenangriff der Russischen Föderation ausgebrochen ist.

Foto: Oleksandr Himanow

16.07 Odessa, Region Prytschornomorja
Rettungskräfte löschen ein Brand, das durch einen feindlichen Raketenangriff verursacht wurde.

Foto: Kostjantyn & Wlada Liberowy

17.07 Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Verteidiger an der Front im Osten.

Foto: Serhij Mychaltschuk

17.07 Kyjiw
Das Konzert von Jewhen Hromow im Khanenko-Museum. Die Exponate wurden wegen einer Gefahr der Zerstörung während des Krieges mit Russland in Sicherheit gebracht.

Foto: Jurij Stefanjak

17.07 Kyjiw
Männer fahren mit Fahrrädern an Panzerigeln vorbei.

Foto: Slawa Ratynskyj

Beitragende

Idee:

Bogdan Logwynenko

Text,

Bildredaktion:

Chrystyna Kulakowska

Redaktion:

Natalija Ponedilok

Bildredaktion:

Jurij Stefanjak

Übersetzung:

Halyna Wichmann

Redaktion der Übersetzung:

Klaus Wichmann

Contentmanagement:

Anastasija Schochowa