16/09 – 21/09. Wie die Ukraine der Besetzung widersteht. Eine Fotochronik №35

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Am 15. September wurde im Vorort der kürzlich von den russischen Besatzern befreiten Stadt Isjum in der Region Sloboschanschtschyna ein Massengrab entdeckt. Die Exhumierung der Leichen hat begonnen und Ermittlungen laufen, um Beweise für die Schuld der Eindringlinge für künftige Prozesse zu sammeln. Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, dass die Länder der Welt auf Massenmorde und andere Kriegsverbrechen der Russischen Föderation reagieren sollten.

16. – 17. September

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna

Foto: Serhii Nuzhnenko

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Exhumierung am Ort eines Massengrabes in dem befreiten Isjum.

Foto: Wojciech Grzedzinski

16.09
Von den russischen Truppen während des Rückzugs zurückgelassene Munition wird zu Trophäen für die Streitkräfte der Ukraine.

Foto: Facebook-Seite der Bodentruppen der Streitkräfte der Ukraine

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Ein Bewohner von Isjum bereitet das Essen auf dem Feuer zu. Die meisten Stadtteile der Stadt sind ohne Strom, es gibt kein Gas und Wasser.

Foto: Nazar Furyk

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Eine Frau geht mit einem Fahrrad über die Brücke. Aufgrund der Zerstörung von Autos ist es jetzt das wichtigste Transportmittel in Isjum.

Foto: Stas Yurchenko

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Panzerfahrer fahren in Isjum ein.

Foto: Oleksandr Khomenko

16.09 Region Donetschtschyna
Eine Straße nach Bachmut.

Foto: Sasha Maslov

16.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Ein Soldat der 93. Brigade, die fünf Monate lang die Front um Isjum hielt.

Foto: Instagram-Seite der 93. Brigade „Cholodnyj Jar“

16.09 Irpin, Region Polissja
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, besucht die durch den russischen Beschuss beschädigte Schule.

Foto: Instagram-Seite von Olena Selenska

16.09 Tschernihiw, Region Siwerschtschyna
Astrofoto vor einem durch russischen Beschuss zerstörten Gebäude.

Foto: Dmitry Prikhodko

18. – 19. September

In den Städten und Dörfern der Region Sloboschanschtschyna, die Anfang September von den Besatzern befreit wurden, arbeiten die Strafverfolgungs- und Machtstrukturen weiter. Sie enthüllen und dokumentieren die Verbrechen des russischen Militärs, die Einwohner:innen terrorisierten. Schließlich war es möglich, die Leichen einiger Soldaten zu evakuieren, die im Frühjahr in der Nähe von Isjum starben. Mit der Rückkehr der ukrainischen Kontrolle über die befreiten Gebiete kehrt die Zivilisation allmählich dorthin zurück.

18.09 Kosatscha Lopan, Region Sloboschanschtschyna

Foto: Viktoriia Yakymenko

18.09 Kosatscha Lopan, Region Sloboschanschtschyna
Eine Folterkammer, in der die Besatzer Ukrainer:innen gefangen hielten.

Foto: Viktoriia Yakymenko

19.09 Wowtschansk, Region Sloboschanschtschyna
Eine Tafel mit Aufschriften und Markierungen in der Folterkammer, in der die Besatzer Ukrainer:innen gefangen hielten.

Foto: Nick Tymchenko

19.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Exhumierte Leichen von Ukrainer:innenaus dem Massengrab, die während der Besatzung starben oder zu Tode gefoltert wurden.

Foto: Kostiantyn & Vlada Liberovy

19.09 Saporischschja, Podniprowja und Saporischschja
Drohnenkontrolltraining für das Militär.

Foto: Elena Tita

19.09 Kyjiw
Kleine Flaggen auf dem Unabhängigkeitsplatz, die die Krieger darstellen, die ihr Leben für die Ukraine ließen.

Foto: Kostiantyn & Vlada Liberovy

18.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Ein Fotograf zeigt mit dem Mittelfinger auf eine zerfledderte Werbetafel mit der russischen Flagge.

Foto: Oleksandr Ratushnyak

18.09
Tattoo mit dem Wappen der Ukraine auf der Hand eines Militärs.

Foto: Julia Kochetova

19.09 Kupjansk, Region Sloboschanschtschyna
Ein Mann geht im kürzlich befreiten Kupjansk eine Straße entlang.

Foto: Instagram-Seite von Wolodymyr Selenskyj

19.09 Kupjansk, Region Sloboschanschtschyna
Eine in den Farben der ukrainischen Flagge gemalte Stele bei der Einfahrt in das befreite Kupjansk.

Foto: Instagram-Seite von Wolodymyr Selenskyj

20. – 21. September

Die Ukraine befreite 215 Held:innen aus russischer Gefangenschaft, 108 von ihnen sind Kämpfer:innen des Asow-Regiments. Unter anderem ware es Kommandeure Denys Prokopenko, Serhij Wolynskyj, Swjatoslaw Palamar, Denys Schleha und Oleh Chomenko. Der russische Präsident Wladimir Putin kündigte eine Teilmobilisierung in Russland an. Am 20. September wurden die ersten drei McDonald’s in Kyjiw wiedereröffnet.

21.09 Türkei

Foto: Telegram-Kanal Zelenskyi / Official

21.09 Region Siwerschtschyna
Der aus russischer Gefangenschaft befreiter Verteidiger von Asowstal Mychajlo Dianow.

Foto: Facebook-Seite des Sicherheitsdienstes der Ukraine

21.09 Region Donetschtschyna
Rettungskräfte des Staatlichen Dienstes der Ukraine für Notfallsituationen festigen eine ukrainische Flagge an der Stele bei der Einfahrt in die Donezk Region.

Foto: Pavlo Petrov

20.09 Kyjiw
Werbelogo eines der McDonald’s, die ihre Arbeit nach fast 7 Monaten Pause wieder aufgenommen haben.

Foto: Yevhenii Zavhorodnii

21.09
Der Blick auf einen Fluss unweit der Stellungen der Infanteristen der 93. Brigade „Cholodnyj Jar“.

Foto: Instagram-Seite der 93. Brigade „Cholodnyj Jar“

20.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Einwohner der Stadt Isjum versuchen, auf dem Berg Kremenez ein Mobilfunknetzsignal zu empfangen.

Foto: Viktoriia Yakymenko

20.09 Balaklija, Region Sloboschanschtschyna
Eine Propagandazeitung der Besatzer in einem Gebäude, in dem Russen Ukrainer:innen folterten.

Foto: Herman Krieger

20.09 Balaklija, Region Sloboschanschtschyna
Ein improvisierter Kalender auf einer Wand in einem Gebäude, in dem die Besatzer Ukrainer:innen folterten.

Foto: Herman Krieger

20.09 Isjum, Region Sloboschanschtschyna
Eine der polowzianischen Frauen, ein Denkmal der sakralen antiken Kunst, das von den russischen Truppen zerstört wurde.

Foto: Viktoriia Yakymenko

20.09 Kyjiw
Ein Sarg mit der Leiche des ukrainischen Verteidigers Oleksij Jurtschenko, der in den Kämpfen in der Nähe der Stadt Balaklija starb.

Foto: Mikhail Palinchak

Beitragende

Idee:

Bogdan Logwynenko

Text:

Daryna Mudrak

Chefredakteurin:

Natalija Ponedilok

Redaktion:

Kateryna Lehka

Bildredaktion:

Jurij Stefanjak

Übersetzung:

Halyna Wichmann

Contentmanagement:

Anastasija Schochowa