12/06 – 17/06. Wie die Ukraine der Besetzung widersteht. Eine Fotochronik №19

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Am 13. Juni 2014 befreite die ukrainische Armee Mariupol von russischen und prorussischen Milizen. In diesem Jahr ist dieses denkwürdige Datum eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass die komplett zerstörte Stadt heute unter russischer Kontrolle ist. Bewohnerinnen und Bewohner der befreiten Territorien bauen die Überreste ihrer zerstörten Häuser ab. Unweit der Kampfzone finden Hochzeitszeremonien ukrainischer Soldatinnen und Soldaten statt.

12. – 13. Juni

13.06 Region Sloboschanschtschyna

Foto: Serhij Nuschnenko

13.06 Mariupol, Region Pryasowja
Die letztjährige Feier des Jahrestages der Befreiung Mariupols von russischen Invasoren.

Foto: Telegram-Kanal Mariupol Now

13.06 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Das beschädigte Gebäude des Charkiwer Regionalverwaltungsrats.

Foto: Wiktorija Jakymenko

13.06 Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Verteidiger mit einer Drohe in der Kampfzone im Osten der Ukraine.

Foto: Jewhen Petljew

13.06 Pidhajne, Region Polissja
Eine 86-jährige Frau in ihrem Garten vor einem zerstörten Hof.

Foto: Nik Tymtschenko

12.06 Mala Rohan, Region Sloboschanschtschyna
Eine Dorfbewohnerin schaut aus dem Fenster eines Gebäudes auf einem Bauernhof, der durch Beschuss russischer Besatzer beschädigt wurde.

Foto: Karyna Piljuhina

13.06 Jassnohorodka, Region Polissja
Die Kuppel der durch Russen halb zerstörten Kirche im Dorf Jassnohorodka.

Foto: Slawa Ratynskyj

12.06 Druschkiwka, Region Sloboschanschtschyna
Die Hochzeitszeremonie eines Militärpaares in der Nähe der Kampfzone.

Foto: Aris Messinis

12.06 Butscha, Region Polissja
Pfingstgottesdienst in der St. Andreas-Kirche im befreiten Butscha.

Foto: Oleksij Furman

13.06 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna
Ein Geschäftszentrum in Charkiw, welches durch eine russische Rakete beschädigt wurde.

Foto: Heorhij Iwantschenko

14. – 15. Juni

Ukrainische Schulabsolventinnen und Schulabsolventen werden vor dem Hintergrund zerstörter Schulen und Militärtechnik fotografiert, um die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Russlands Krieg gegen die Ukraine zu lenken. Ukrainische Partisaninnen und Partisanen von Cherson leisten weiterhin Widerstand gegen die russischen Besatzer. Es dauert Exhumierung von Leichen der von Russen gefolterten Zivilisten in der Kyjiwer Region an.

15.06 Charkiw, Region Sloboschanschtschyna

Foto: Oleh Solohub

15.06 Kyjiw
Tarnnetz, geflochten von Freiwilligen für die ukrainischen Luftstreitkräfte.

Foto: Mychajlo Palintschak

14.06 Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Soldaten essen Kirschen in einem Dorf in der Nähe der Frontlinie.

Foto: Karyna Piljuhina

15.06 Cherson, Region Tawrija
Der Text auf dem Plakat in dem besetzten Cherson: „Rasch*sten, es ist zu spät, zu fliehen. Rostow — 558 km, Streitkräfte der Ukraine — 10 km. Cherson ist Ukraine“.

Foto: Ukrinform

15.06 Vilnius, Litauen
Die Inschrift auf dem Plakat eines Demonstranten zur Unterstützung der Ukraine: „Bevor Sie zum russischen Ballet gehen — besuchen Sie Butscha oder Mariupol“.

Foto: Andrij Wasylenko

15.06 Kyjiw
Eine Schulabsolventin posiert vor dem Hintergrund der zerstörten russischen Militärtechnik.

Foto: Jurij Stefanjak

15.06 Region Sloboschanschtschyna
Ukrainische Soldaten an der Front im Osten.

Foto: Aris Messinis

15.06 Lwiw, Region Galizien
Tochter eines verstorbenen Militärs der Streitkräfte der Ukraine bei der Trauerzeremonie für ihren Vater.

Foto: Katja Moskaljuk

15.06 Butscha, Region Polissja
Exhumierung der Leichen von sieben Zivilisten in Butscha, die von russischen Streitkräften gefoltern wurden.

Foto: Nicole Tung

14.06 Derhatschi, Region Sloboschanschtschyna
Eine Büste von Taras Schewtschenko in der Nähe des zerstörten Kulturhauses.

Foto: Oleksandr Babitsch

16. – 17. Juni

In Kyjiw nimmt man Abschied von dem bekannten Aktivisten und Späher der Streitkräfte der Ukraine Roman Ratushnyi, der bei Gefechten bei Isjum starb. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist zum zweiten Mal seit Beginn der großangelegten Invasion der Russischen Föderation in die Ukraine nach Kyjiw gekommen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Deutschlands Kanzler Olaf Scholz, Italiens Premierminister Mario Draghi und Rumäniens Präsident Klaus Johannis haben die befreite Stadt Irpin besucht.

17.06

Foto: Slawa Ratynskyj

16.06 Kyjiw
Menschen vor dem Hintergrund der Inschrift auf der Mauer von Protassiw Jar: „Roman Ratushnyi. Helden sterben nicht!“

Foto: Oleksandr Chomenko

17.06 Kyjiw
Wolodymyr Selenskyj und Boris Johnson während des Besuches des britischen Premierministers in der Ukraine.

Foto: Offizielle Seite des Präsidenten der Ukraine

17.06 Dopropillja, Region Sloboschanschtschyna
Die ukrainische Fahne neben durch russischen Beschuss zerstörten Privathäusern.

Foto: Aris Messinis

16.06 Saporischschja, Regionen Podniprowja und Saporischschja
Freiwillige flechten Tarnnetze in einer der Kultureinrichtungen.

Foto: Olena Tita

17.06
Auf einer Verteidigungsposition im Süden der Ukraine.

Foto: Sascha Maslow

16.06 Krasnohoriwka, Region Donetschtschyna
Polizisten verteilen humanitäre Hilfe an die Bewohnerinnen und Bewohner von Krasnohoriwka in der Region Donetschtschyna.

Foto: Hlib Haranitsch für Reuters

17.06 Lwiw, Region Galizien
Musiker des Militärorchesters während der Trauerzeremonie für einen verstorbenen Soldaten in Lwiw.

Foto: Katja Moskaljuk

16.06 Lyssytschansk, Region Sloboschanschtschyna
Als Reaktion auf den Lärm russischer Luftangriffe hält sich eine Frau ihre Ohren zu.

Foto: Jefrem Lukazkyj⁠ für The Associated Press

17.06 Kyjiw
Die Präsidenten Rumäniens, der Ukraine, Frankreichs, der Premierminister Italiens und der Kanzler Deutschlands sind zu einer Pressekonferenz nach Kyjiw gekommen.

Foto: Ludovic Marin

Beitragende

Idee:

Bogdan Logwynenko

Text,

Bildredaktion:

Chrystyna Kulakowska

Redaktion:

Natalija Ponedilok

Bildredaktion:

Jurij Stefanjak

Übersetzung:

Halyna Wichmann

Redaktion der Übersetzung:

Klaus Wichmann

Contentmanagement:

Anastasija Schochowa